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12. Mär. 17:32

Tulpenküsse von Friederike Mayröcker

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Pathos und Schwalbe: Das neue Buch entstand nach Monaten im Spital. Sie verkostet die Sprache, seit gut 70 Jahren, gleich wenn sie aufwacht in der Früh: "schmeckt köstlich." Als Friederike Mayröcker – wenn Österreich je eine Grande Dame der Poesie hatte, dann ist sie es ... als sie wegen der Donnerschläge in ihrem Kopf die Sommermonate 2015 im Krankenhaus verbringen musste, war das Dichten unmöglich. In ungewohnter Umgebung kommen die Bilder nicht aufs Papier. Es fehlte das Flüstern und Wispern der Zettelwirtschaft daheim (= in ihrem "Hausunwesen). Nur Notizen machte sie, ein "Kritzeln", wie es die 93-Jährige nennt. Zum Beispiel eine Beobachtung: "die alte Nonne, HINGEGOSSEN im Ohrensessel." Erst zu Hause in Wien-Margareten, auf der museumsreifen Schreibmaschine, die kein "ß" kennt, entstand dann der Hauptteil des neuen Werkes: "Pathos und Schwalbe" ist seit dem gestrigen Montag im Buchhandel.
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