Zurück Kurier Umlaute im Kennzeichen: Ärger mit dem Handyparken
Suchen Rubriken 26. Feb.
Schließen
Anzeige
Umlaute im Kennzeichen: Ärger mit dem Handyparken20. Feb. 9:32

Umlaute im Kennzeichen: Ärger mit dem Handyparken

Kurier
Programmierer vergaßen auf die Deutschen. Die Beziehung zwischen Österreichern und Deutschen kann als ambivalent bezeichnet werden: Oft machen wir uns über unseren großen Nachbarn lustig. Gleichzeitig ist er in vielen Bereichen ein heimliches Vorbild. Dass aber ganz auf ihn vergessen wird, ist neu. Das scheint aber den Programmierern von A1 passiert zu sein, als sie das Handyparken in Wien ermöglichten. Caro L. kommt aus dem Landkreis Künzelsau in Baden-Württemberg. Seit die 25-Jährige in Wien studiert, reist sie auch öfter mit ihrem Auto an. Weil das mit dem Parken in Wien mit all seinen Kurzparkzonen nicht so einfach ist, meldete sie sich zuvor schon bei der Handyparken-App an. Ihr Kennzeichen beginnt mit „KÜN“ – für eben jenen, in Österreich eher unbekannten, Landkreis. Das „Ü“ konnte sie beim Handyparken aber nicht angeben. So wurde bei der Anmeldung kurz vor Weihnachten aus „KÜN“ schnell ein „KUEN“. „Das ist eben das System“, habe sie sich damals gesagt und dann eigentlich nicht mehr daran gedacht, schildert die Studentin. So löste sie mehrere Parkscheine, bis sie im Jänner dann unverhofft einen Strafzettel am Auto hatte. „Ich bin dann zur Polizei und die haben mir gesagt, dass ich das Ticket ordnungsgemäß gelöst habe, aber eben das Kennzeichen nicht übereinstimmte“, sagt Caro L. Stornieren konnte die Polizei die Strafe nicht, weil das nur innerhalb einer Frist von 30 Minuten möglich sei, wie man bei der Polizei erklärt.
Mehr
 Gefällt mir Antworten
Anzeige

Kommentare

Noch keine Kommentare...
Nach oben

Datumseinstellungen

Heute ist Freitag, 26. Februar 2021

+ 1 -
+ 1 -
+ 2016 -

Schließen

Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit der Verwendung der Cookies in unserer Cookie-Policy einverstanden.

Akzeptieren

Kurier

Schließen