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17. Sep. 10:08

Unentschieden: Kontroverse bei Canelo vs. GGG

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Der vielbeachtete Showdown zwischen zwei der besten Boxer der Welt endete nicht ohne einen Hauch von Skandal. Es hätte die Rückkehr des Boxsports zu einer Art von Normalität werden sollen, nach einem Sommer, in dem alles im Schatten des "Money Fight" zwischen Floyd Mayweather und MMA-Star Conor McGregor stand. Es hätte ein echter Jahrhundertkampf werden sollen - das erste Aufeinandertreffen zwischen Gennadi "GGG" Golovkin und Saul "Canelo" Alvarez, die gemeinsam auf 89 Kämpfe kommen und dabei nur eine Niederlage zu Buche stehen haben, die Alvarez 2013 gegen Mayweather erlitt. Es hätte ein Spektakel zwischen zwei Knockout-Künstlern werden sollen, die in ihren Karrieren insgesamt 67 Gegner vorzeitig auf die Bretter geschickt haben. Hätte. Denn was nach dem großen Kampf in Las Vegas bleibt, das ist ein fauler Nachgeschmack, ein Geschmack, den der Boxsport nur allzu gut kennt: Betrug. Denn nach 12 Runden steht kein Sieger fest, sondern ein Unentschieden - für GGG das erste in seiner Karriere, für Canelo das zweite. Kein ausgeschlossenes Ergebnis, wenn zwei der weltbesten Boxer aufeinander treffen und gleich um vier WM-Gürtel boxen - jene der IBF, IBO, WBA und WBC. Aber der Blick auf die Urteile der Punkterichter lässt nach einem Kampf, den Golovkin über weite Strecken dominierte, Zweifel aufkommen.
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