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Ungarisches Fernsehen attackiert österreichische Journalistin8. Apr. 15:57

Ungarisches Fernsehen attackiert österreichische Journalistin

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"Für Journalisten in Ungarn ist das alltäglich", sagt Franziska Tschinderle von "profil", die die Fidesz-Partei "mit Fragen provoziert" haben soll. "Ich werde auch in Zukunft Fragen an Fidesz schicken", sagt Franziska Tschinderle, die vom öffentlich-rechtlichen ungarischen Fernsehen in einer Nachrichtensendung am Mittwochabend attackiert wurde. Die österrichische Journalistin ("profil") habe mit ihrem eMail an EU-Abgeordnete der Regierungspartei Fidesz diese "mit Fragen provoziert". In dem mehr als drei Minuten langen Beitrag auf "M1" wurde Tschinderle beim Namen genannt, Fotos von ihr und ihren Artikeln wurden eingeblendet. Die Redaktion zeigte außerdem Screenshots von eMails, die die Journalistin an die Fidesz-Fraktion im Europaparlament geschickt hatte. Darin ging es unter anderem um das Treffen von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán mit dem Chef der italienischen Partei Lega, Matteo Salvini, und Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki vor einer Woche, bei dem die Gründung einer neuen politischen Kooperation besprochen wurde.
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