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Verkaufseinbruch bei Renault und Skoda 2020 um je rund ein Fünftel12. Jan. 11:39

Verkaufseinbruch bei Renault und Skoda 2020 um je rund ein Fünftel

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Neuer Renault-Konzernchef de Meo will Krisenstrategie "Renaulution" vorstellen Die Verkäufe beim französischen Autobauer Renault sowie bei der VW-Tochter Skoda sind in der Coronavirus-Krise um jeweils rund ein Fünftel eingebrochen. Im vergangenen Jahr verzeichnete Renault einen Absatzrückgang um 21,3 Prozent, wie die Franzosen am Dienstag in Paris mitteilten. Skoda wiederum hat im vorigen Jahr weltweit knapp mehr als eine Million Fahrzeuge ausgeliefert. Das war im Vergleich zu 2019 ein Rückgang um 19,1 Prozent, wie der Autobauer am Dienstag erklärte. Weltweit verkaufte Renault laut Konzernmitteilung 2,9 Mio. Fahrzeuge. Besonders stark war der Einbruch in Europa, wo der Absatz auf 1,4 Mio. Fahrzeuge sank, ein Minus von knapp 26 Prozent. Umso dringlicher wird die Krisenstrategie erwartet, die der neue Geschäftsführer Luca de Meo am Donnerstag vorstellen will. Durch die "gute Entwicklung" auf dem Elektro- und Hybridmarkt habe Renault den Abwärtstrend aber stoppen können, betonte Verkaufsdirektor Denis le Vot. In diesem Bereich hätten zum Jahreswechsel 14 Prozent mehr Aufträge vorgelegen als im Jahr zuvor. Der neue Konzernchef de Meo erklärte, besonders in Europa wolle Renault seine "Führungsposition bei Elektroantrieben" ausbauen. In Europa verkaufte Renault 2020 rund 115.900 Elektroautos, mehr als doppelt so viele wie ein Jahr zuvor. Der frühere VW-Manager de Meo will am Donnerstag die neue Konzernstrategie namens "Renaulution" vorstellen. Damit will der Autohersteller endgültig Abschied nehmen von der Ära des geschassten Unternehmenschefs Carlos Ghosn. Die japanische Justiz wirft ihm Unregelmäßigkeiten bei dem Autobauer Nissan vor, der mit Renault verbündet ist. Seit einer spektakulären Flucht aus Japan hält sich Ghosn im Libanon auf. Die VW-Tochter Skoda hatte 2019 noch 1,24 Mio. Autos abgesetzt. Negativ habe sich die 39-tägige coronabedingte Schließung der Produktion im Stammland Tschechien im Frühjahr ausgewirkt, hieß es. Während in Westeuropa 2020 ein Absatzrückgang um 16,5 Prozent zu verzeichnen war, stieg dieser in Russland sogar um 6,8 Prozent. Am stärksten fiel der Rückgang mit minus 38,7 Prozent im Jahresvergleich in China aus. Mit 173.000 ausgelieferten Fahrzeuge blieb die Volksrepublik dennoch der größte Absatzmarkt der tschechischen Traditionsmarke, gefolgt von Deutschland (161.800 Fahrzeuge), Russland (94.600) und Tschechien (83.200).
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