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Viel Lob für Volksgruppen, aber zu wenig Unterstützung29. Apr. 11:00

Viel Lob für Volksgruppen, aber zu wenig Unterstützung

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Sprache auf der Roten Liste, Bund und Land fördern zu wenig Das Lob auf die Vielfalt und das friedliche Miteinander der Volksgruppen fehlt nie. Das war im Juli 2000 so, als in Großwarasdorf (Veliki Boristof) von den Spitzen der Republik und des Landes die erste offizielle zweisprachige Ortstafel des Burgenlandes angebracht wurde (weitere 46 kroatischsprachige und vier ungarischsprachige Gemeinden folgten). Und daran hat sich auch 2021 nichts geändert. „Die sechs verfassungsmäßig anerkannten Volksgruppen sind ein wichtiger Teil unserer österreichischen Identität“, versicherte die in der türkis-grünen Bundesregierung zuständige Kanzleramtsministerin Susanne Raab (ÖVP) vor wenigen Tagen. Auf der letzten Seite des Rechenschaftsberichts der roten Landesregierung heißt es mit Blick auf die drei Volksgruppen im Land – Kroaten, Ungarn, Roma: Sie „spielen eine bedeutende Rolle für die Identität unseres Heimatlandes“. Warum hat sich dann all die Jahre kaum etwas am prekären Zustand der Volksgruppen geändert? Exemplarisch die mit 30.000 bis 35.000 Personen größte Gruppe der Kroaten im Burgenland: Die Unesco zählt deren Sprache zu den gefährdeten in Europa.
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