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Vorwürfe gegen die MA35: „Bis zu meiner Pension kriegen Sie nichts!“11. Sep. 5:00

Vorwürfe gegen die MA35: „Bis zu meiner Pension kriegen Sie nichts!“

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Der KURIER sprach mit Menschen, die unter langen Verfahren der Einwanderungsbehörde gelitten haben. Mitarbeiter der Wiener Magistratsabteilung 35, zuständig für Zuwanderung und Staatsbürgerschaft, stehen in der Kritik. Wieder einmal. Entweder sollen Telefone nicht abgehoben worden sein, um einen Dominoeffekt zu vermeiden. Könne die Beantwortung einer telefonisch gestellten Frage doch dazu führen, dass andere Antragsteller den Eindruck erhalten, sie könnten eine Antwort bekommen. Oder Familiennamen sollen entscheidend gewesen sein, wie schnell ein Antrag bearbeitet wird. US-Amerikaner würden bevorzugt, Afghanen benachteiligt. Die gesetzliche Wartezeit auf Erledigung eines Antrags beträgt eigentlich sechs Monate, doch wegen der Corona-Zeiten haben sich manche Wartezeiten bereits auf zwei Jahre erstreckt. Seit Beginn der Pandemie gibt es praktisch keinen direkten Kundenkontakt. 2020 wurden allerdings 140.000 Anträge gestellt. Beim KURIER haben sich zahlreiche Betroffene gemeldet, die wegen der Behörde schlaflose Nächte haben. Ohne Aufenthaltstitel gehen Jobs verloren, Ehen gehen auseinander, Kinder- oder Familienbeihilfen werden nicht ausbezahlt, Studierende müssen ihr Studium abbrechen – und am Ende muss man das Land verlassen. Erst nach drei Monaten darf man wieder zurück.
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