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Wahlkampf in Deutschland: Warum Armin Laschet jetzt auf Friedrich Merz setzt29. Apr. 6:00

Wahlkampf in Deutschland: Warum Armin Laschet jetzt auf Friedrich Merz setzt

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Der Unionskanzlerkandidat will den Ex-Rivalen ins Team holen – um Kritiker zu befrieden und die Wahlchancen zu erhöhen Armin Laschet, Kanzlerkandidat für CDU/CSU, werden so einige Schwächen attestiert: Er sei zögerlich und unentschlossen, wodurch er im Pandemiemanagement Patzer lieferte. Zudem würde er keine Begeisterungsstürme auslösen, was sich in seinen mickrigen Umfragewerten niederschlägt. Dennoch hat Laschet einen Vorteil: Er kann mit allen und versteht es, politische Rivalen einzubinden. Zum Beispiel Jens Spahn. Der Gesundheitsminister hegte schon länger Ambitionen auf den CDU-Parteivorsitz und wurde von Laschet kurzerhand zum Tandem-Partner erklärt. So wurde aus den Konkurrenten ein Team. Ähnlich könnte es jetzt mit Friedrich Merz kommen. Beide kennen einander und lange. 2018 machte ihn Laschet als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen zum Brexit-Beauftragten für Unternehmen, ehe er mit ihm um den CDU-Vorsitz konkurrierte. Laschet, der sich als Anti-Merz verkaufte ("Polarisieren ist einfach"), setzte sich nur knapp gegen ihn durch – ähnlich wie Annegret Kramp-Karrenbauer vor zwei Jahren. Schon damals offenbarte sich, wie gespalten die CDU ist. Ein Zustand, der auch im Machtkampf um die Kanzlerkandidatur zwischen Laschet und Markus Söder zutage trat.
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