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Warum Wetterkapriolen im April typisch sind22. Apr. 13:25

Warum Wetterkapriolen im April typisch sind

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Je weiter eisige Arktis-Luft im große Übergangsmonat zwischen der warmen und der kalten Jahreszeite nach Süden vordringt, desto unbeständiger wird es. Erinnert sich noch jemand an den April des Vorjahres? Sonne den ganzen Monat lang! Im Tiefland einer der 15 wärmsten Aprilmonate der Messgeschichte, auf den Bergen viertwärmster April. Außerdem zweitsonnigster April der Messgeschichte und einer der 15 trockensten. Dieses Jahr dagegen: Aprilwetter wohin man schaut. Bauernregel  rühmen das wechselhafte Aprilwetter ja gerne: „Donner im April, viel Gutes verkünden will“, lautet eine alte Weisheit. Selbst ein Kälterückfall kann nicht schrecken: „Aprilschnee düngt, Märzschnee frisst“. Alles normal, sagt auch die Wissenschaft. Immer wenn Tiefdruckwirbel über dem Atlantik im Frühling kalte Luft aus der Arktis nach Europa schicken, wird die Wettermaschine quasi auf April gestellt: Der Kontinent erwärmt die Luft, so dass sie aufsteigt. In der Höhe kondensiert darin enthaltene Feuchtigkeit zu Wolken – sie bringen die typischen Aprilschauer.
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