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Wasserkraftwerke: Rückbau statt Neubau29. Jun. 18:04

Wasserkraftwerke: Rückbau statt Neubau

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Der Energiekonzern Verbund lässt sich ökologische Maßnahmen 280 Millionen Euro kosten. Unter anderen sollen Fische davon profitieren. Das niederösterreichische Altenwörth an der Donau. Kaum eine Ortschaft eignet sich besser, um in Österreichs Strom-Geschichte einzutauchen. Schweift der Blick donauabwärts, ist hinter dem Wald der rot-weiß-rote Turm des nie in Betrieb gegangenen Atomkraftwerks Zwentendorf zu erkennen. Die Volksabstimmung am 5. November 1978 machte den Wunsch von Politik und Energiewirtschaft, die Österreicher mit Atomstrom zu versorgen zunichte. In unmittelbarer Nähe ragt der Schornstein des Kohlekraftwerks Dürnrohr in die Höhe. Kohle statt Atom, lautete das Motto der Stromversorger nach der Niederlage in Zwentendorf. Aber seit August 2019 gehört auch die Kohleverstromung in Dürnrohr der Vergangenheit an. Zu viel -Emissionen – in Zeiten des Klimaschutzes inakzeptabel. Heute setzen die Versorger auf klimafreundlichen Strom aus heimischer Wasserkraft. So wie er im Donaukraftwerk Altenwörth erzeugt wird. Aber auch in Altenwörth, dem leistungsstärksten Flusskraftwerk Österreichs, muss kräftig umgebaut werden, um den heutigen Ansprüchen an Umwelt- und Naturschutz zu genügen. Als die Anlage 1976 in Betrieb ging, verschwendete  die Führungsriege  des damaligen Verbund-Konzerns, dem das Kraftwerk gehört, keinen Gedanken an Naturschutz. Das Land brauchte mehr elektrische Energie und der Verbund baute Kraftwerke, um die Nachfrage decken zu können.
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