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Wer sich gerade über die Erhöhung der Artenvielfalt freut27. Jan. 12:37

Wer sich gerade über die Erhöhung der Artenvielfalt freut

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Rotbraune Sackspinnen gehört genauso zu den gefährdeten Arten wie Pappel-Weichwanzen. Erstere wurde jetzt erstmals in Oberösterreich entdeckt, zweitere in der Steiermark geortet. Insgesamt 355 Tierarten sind beim zweiten „Insektenmonitoring“ registriert und 12.432 Individuen erfasst worden. Die Inventur der vorhandenen Biodiversität wurde auf elf landwirtschaftlichen Flächen in Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark durchgeführt, wie bei der Premiere im Jahr 2018. 2020 gab es Erstnachweise der gefährdeten Arten Rotbraune Sackspinne, die erstmals in Oberösterreich entdeckt wurde, die Pappel-Weichwanze wurde indes in der Steiermark geortet. Bei den Flächen handelte es sich um eine Intensiv-Obstplantage und zehn unterschiedliche Offenlandflächen und Biotoptypen. Ziel der Wiederholungsstudie war es aufzuzeigen, wie sich die Art der Bewirtschaftung auf die Biodiversität der jeweiligen Fläche auswirkt, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung der Stiftung Blühendes Österreich. Auf gesunden, extensiv bewirtschafteten Nutzflächen fanden sich anspruchsvolle und daher seltene Arten, wie etwa der Schwarzhaar-Troll, eine Wanzen-Art, die Kurzflügelige Schwertschrecke oder die Königskerzen-Blattzikade. Im Gegensatz dazu nehmen Monokulturen den Tieren ihren Lebensraum und weisen eine sehr geringe Artenvielfalt auf.
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