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29. Nov. 2020, 23:59

Wie gepudert

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Florian Silbereisens bizarre Parallelwelt. „Das Adventsfest der 100.000 Lichter“ mit Florian Silbereisen zu sehen, das bedeutet: Eintauchen in eine Parallelwelt, wo alle glitzernde Kleidung tragen, Menschen in einem merkwürdigen Fantasie-Akzent singen (aber dann ganz normal sprechen) und ständig irgendwer weint. Bizarre Höhepunkte: Ein alter Mann mit sehr schlechter Perücke bietet entfernt gesangsähnliche Verrichtungen dar, während zwei kleine Kinder angsterfüllt zuschauen. Andy Borg singt „a Goatenzwerg aus Betong“. Eine Frau mit einer Föhnfrisur aus Stahlbeton reimt „du“ auf „gut“, danach reimen vier verföhnte Bubis „gehen“ auf „Atem nehm’n“ und „nach gestern sehn’n“. Hunderte Mitglieder der Kelly Family hopsen durch die Gegend und sehen so aus, als ob sie für Chips Werbung machen. In einem Lied heißt es: „Es schneit, es schneit, die Welt sieht wie gepudert aus“. Stimmt.
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